24 deutsche Start-ups finden sich in den Top 150 der zweiten Auflage des European Startup Prize for Mobility

Von wegweisenden Fahrzeugen zu neuen Energien und Infrastruktur – deutsche Start-ups werden eine wichtige Rolle in der Zukunft der europäischen Mobilität spielen

Paris, 7. Februar 2019 – Zum Ende des am 13. Dezember 2018 gestarteten Projekts haben sich 600 europäische Start-up-Unternehmen bei der zweiten Auflage des European Startup Prize for Mobility für den Kampf um den Titel der Besten im Bereich der Mobilität von morgen angemeldet. Das sowohl vom Europäischen Parlament als auch von der Europäischen Kommission geförderte Programm zielt darauf ab, europäische Start-up-Unternehmen zu unterstützen, die sich mithilfe technologischer und innovativer Lösungen für sauberere, nachhaltigere, sicherere und integrativere Mobilitätskonzepte in Europa und der ganzen Welt einsetzen.

Während dieser ersten Auswahlphase, in der 150 Bewerbungen in die engere Wahl kamen, wurden alle 600 Bewerber einzeln von einer über 50-köpfigen Expertenjury aus Europa drei Mal unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, innovativer und ökologischer Kriterien bewertet. Unter den Top 3 der teilnehmenden Länder verfügt die Top 150 über ein starkes deutsches Kontingent mit 24 Einreichungen und verschiedenen Innovationen. Diese reichen von einem gemeinsamen Elektromobilitätsservice über einen pedalunterstützten Transporter bis zu einer künstlichen Intelligenzlösung zur Bekämpfung der Luftverschmutzung.

Der Anstieg der Teilnehmerzahl bei der zweiten Auflage des European Startup Prize for Mobility um knapp 100 im Vergleich zum letzten Jahr ist als erneuter Erfolg zu werten und bestätigt unsere Überzeugung, dass Europa in Sachen Innovation und Förderung von Talenten im Dienste einer besseren Lebensqualität für alle eine Vorreiterrolle einnehmen muss″, erklärt Karima Delli, Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments und Leiterin der Initiative.

Laut den Daten zur Bewertung der Entwicklung seit der ersten Auflage des Wettbewerbs verzeichnen wir einen Anstieg von 15 % unter den teilnehmenden Start-ups, die sich mit einem B2B-Modell beschäftigen, also 75 % aller eingereichten Bewerbungen. Ebenso klafft die Schere zwischen Angeboten im Dienstleistungsbereich (56 %) und im Produktbereich (44 %) weniger stark auseinander. Bei einer großen Zahl von Produktlösungen sind innovative Software- und Datensystementwicklungen für mehr Effizienz integriert.

 „Durch den Wechsel von einem B2C- auf ein B2B-Modell und vom Status eines Onlinedienstes auf ein Hybridmodell reagieren die Start-ups auf die Tatsache, dass sie durch die Annäherung an Großkonzerne und öffentliche Akteure Teil einer globalen Lösung sein müssen. Die Zusammenarbeit zwischen all diesen Akteuren, die im Mittelpunkt unserer Initiative steht, spielt in der heutigen Zeit eine noch entscheidendere Rolle und unterstreicht einmal mehr die Einmaligkeit unseres Wettbewerbs“, kommentiert Joël Hazan, geschäftsführender Gesellschafter der Boston Consulting Group, Fellow des BCG Henderson Institute und Mitbegründer des European Startup Prize for Mobility.

Gleichzeitig hat die zweite Auflage des Wettbewerbs sowohl hinsichtlich der Mitarbeiterzahl als auch der Reife noch besser entwickelte Start-ups angelockt. So bestehen 58 % der Bewerber seit über 3 Jahren und haben durchschnittlich 14 Mitarbeiter. In Bezug auf die Finanzierung haben 85% der Start-ups Mittel gesammelt und 75% haben Kunden bezahlt.

„Dies wird zum Teil durch das Reifen und die Ausweitung des Ökosystems Mobilität in Europa erklärt, das Start-ups fördert und deren Wachstum beschleunigt“, bemerkt Jean-François Dhinaux, strategischer Leiter von Via ID, Mitbegründer des Wettbewerbs. „Der Erfolg der zweiten Ausgabe ist ein starker Indikator, dass der europäische Mobilitätsmarkt floriert.“

In der nächsten Etappe des Wettbewerbs werden in diesem Jahr erstmals in einem gesamteuropäischen Auswahlverfahren die 50 besten Bewerber bestimmt, um einen von 10 Preisträgern dieser Auflage zu nominieren. Der Preis beinhaltet eine All-inclusive-Europareise zu den 5 größten Technologiehubs für 10 Start-up-Unternehmen und ein zweimonatiges Mentoringprogramm mit der Boston Consulting Group und Anwaltskanzleien für die vier Besten dieser Top Ten.

Die Liste der 150 besten Start-ups mit den 24 deutschen Unternehmen ist unter folgendem Link abrufbar: https://startupprize.eu/the-eusp-top150-is-revealed/

Über den European Startup Prize for Mobility

Der European Startup Prize for Mobility wurde als führende öffentlich-private Initiative von Karima Delli, Vorsitzende des Verkehrs- und Tourismusausschusses des Europäischen Parlaments, der Boston Consulting Group und Via ID mit dem Ziel ins Leben gerufen, Startups zu unterstützen, die Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilitätslösungen entwickeln. Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission und mit Unterstützung einflussreicher Partner wie ADP, GRDF, Europcar Mobility Group und der RATP fördert das Programm die besten europäischen Innovationen im nachhaltigen Mobilitätssektor, indem es ihnen Sichtbarkeit, ein Netzwerk qualifizierter Kontakte und die für ihre Entwicklung erforderlichen Kompetenzen bietet.

Pressekontakt

Ann-Christin Bechtoldt

Hopscotch Europe

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